Politischer Frühschoppen der FDP zum Thema „Landwirtschaft & Weinbau“ am 21.02.2016 im „Weingut Albert Kallfelz“ in Zell (Merl)

Pressemitteilung des FDP-Kreisverbands Cochem-Zell:

 

Politischer Frühschoppen der FDP zum Thema „Landwirtschaft & Weinbau“

am 21.02.2016 im „Weingut Albert Kallfelz“ in Zell (Merl)

 

Am 21.02.2016 fand in Zell (Merl) im „Weingut Albert Kallfelz“ ein politischer Frühschoppen der FDP Cochem-Zell zum Thema „Landwirtschaft & Weinbau“ statt. Auf der gut besuchten Veranstaltung begrüßte der Kreisvorsitzende und Direktkandidat im Wahlkreis 15 Cochem-Zell Jürgen Hoffmann (Sosberg) den agrarpolitischen Sprecher der FDP Rheinland-Pfalz und Spitzenkandidat im Bezirk Eifel-Hunsrück Marco Weber (Lissendorf) sowie den FDP-Direktkandidaten im benachbarten Wahlkreis 23 Bernkastel-Kues/Morbach/Kirchberg Frank Klein (Gonzerath).

 

Nach der Vorstellung der FDP-Kandidaten erläuterte Marco Weber die Schwerpunkte der Freien Demokraten. Zum Thema Landwirtschaft & Weinbau verdeutlichte der Landwirt aus Lissendorf, dass es für die FDP eine Herzensangelegenheit sei, die überbordende Bürokratie, vor allem hinsichtlich Dokumentationspflichten beim Mindestlohn und allzu eng ausgelegter Vorschriften, mit welchen den Landwirten und Winzern ein hohes Maß an Misstrauen entgegen gebracht werde, abzubauen. Auch müssten sowohl ökologische und konventionelle Anbauweise gleichermaßen gefördert werden, wobei es völlig frei gestellt bleiben müsse, für welche man sich entscheidet. Zentrale Aufgabe einer künftigen Landesregierung sei es, die Landwirte und Winzer zu unterstützen und für eine bessere Vermarktung sowie eine Steigerung des Images der heimischen Erzeugnisse zu sorgen. Dies könne insbesondere durch eine verstärkte Messepräsenz (Grüne Woche), einen Sonderbeauftragten für Landwirtschaft und Weinbau bei der EU in Brüssel und eine Wiedereingliederung ins Wirtschaftsministerium geschehen.

Bei dem anschließenden Gedankenaustausch äußerten viele der anwesenden Bürger ihre Probleme im Hinblick auf ausufernde Bürokratie und Vorschriften, sinkende Fassweinpreise und Schwierigkeiten bei der Direktvermarktung. Tenor war, es mangele in der Regierung gemeinhin an Praxisnähe und Vernunft. Die FDP-Kandidaten freuten sich über die rege Diskussion und nahmen sehr viele Anregungen auf.

 

Neben diesem Tagesthema befasste sich die Runde mit den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien, Flughafen Hahn und Flüchtlinge. Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass mehr in Infrastruktur (Straßen, Glasfaserkabel) investiert, der Ausbau erneuerbarer Energien besser geplant und für den Hahn wirkliche Zukunftsperspektiven entwickelt werden müssten. Im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik verdeutlichten die FDP-Kandidaten, dass ein klares Signal der Bundesregierung zwingend erforderlich sei, nachdem Deutschland nicht alle aufnehmen kann. Hierdurch könne eine europäische Lösung zur Verteilung wieder möglich werden bei der geltende internationale Abkommen wieder Berücksichtigung finden und die EU-Außengrenzen effektiv gesichert werden. Kriegsflüchtlingen sei selbstverständlich aber befristet für die Dauer der Kampfhandlungen Schutz zu gewähren, allerdings sei zusätzlich auch ein Einwanderungsgesetz erforderlich, um Anreize zur Integration zu geben. Als Integrationsgrundlage gelte generell das Grundgesetz, dessen Werte unverhandelbar seien.

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